Die Bitkom hatte da wohl einen tollen Einfall. Da ja die ganzen großen Firmen mittlerweile jede Menge Patente auf Programme oder Vorgehensweisen zugewiesen bekommen, die komischerweise schon seit langem Standard sind, empfehlen sie jetzt der Open-Source-Gemeide, ebenfalls Ihre Erfindungen zu patentieren.
Dies hätte den Vorteil, dass sie mit zur “Sicherung des Geschäftsmodells von Open-Source eingesetzt werden können”. Kommerzielle Firmen sollten sich dann dazu für eine nicht-Open-Source Nutzung diese Software lizensieren.
Womit die Mitarbeiter der Bitkom wohl ganz laut rausgebrüllt haben, daß sie von den meißten Open-Source Lizenzmodellen überhaupt keine Ahnung haben. Die GPL zum Beispiel, die wohl am meißten genutzte Open-Source Lizenz, spricht schließlich von
“Freier Software im Sinne von Freiheit” und nicht im Sinne von “Freibier”.
Oder liegt es vielleicht daran, daß bei der Bitkom wohl zu viele Rechtsanwälte beschäftigt sind, die auf Teufel-komm-raus versuchen in alles “Recht” reinzubrigen – auch wenn es das überhaupt nicht verlangt?











