Mit großer Freude erlebe ich heute den Weltvegetariertag und bin stolz auf mich, weil seit fast 9 Jahren kein Tier wegen meiner Ernährung den Tod finden muß.
Jeder einzelne Tag ohne Fleisch ist ein gewonnener Tag für alle Lebewesen die sich diese Erde teilen.
Ich hoffe, dass besonders heute am Weltvegetariertag viele Menschen in sich gehen und darüber nachdenken ob sie es noch mit ihrem Gewissen vereinbaren können, das Bewohner dieses Planeten – unsere Freunde – die Schmerzen und Leid empfinden ermordet, zerstückelt und verspeißt werden.
Nein! Wir brauchen ganz bestimmt keinen toten Körper essen um Energie zum Leben zu haben.
Wer sagt das wir immer schon Fleisch gegessen haben? Und wenn es so wäre. Früher gab es mal die Hexenverbrennung und die Sklaverei. Machen wir das heute noch? Nein! Warum nicht? Das wäre barbarisch. Aha!
Ich bin davon überzeugt, das im Jahr 2005 (in welchem wir heute den 1. Oktober erreicht haben) jeder die Verantwortung für ein gemeinsames, friedliches Leben trägt.
Dazu gehört an 1. Stelle das Wissen, dass Tiere nicht leben um von uns beherrscht zu werden.
Gesundheitliche Nachteile ergeben sich durch die vegetarische Ernährung nicht. Dies hört man nämlich von allen Seiten immer wieder. Mangelerscheinungen, Unterernährung…. so ein schwachsinn. Es gibt so viele Lebensmittel die alle Nährstoffe enthalten die auch im Fleisch sind. Ausserdem ist der Speiseplan eines Vegetariers viel umfangreicher und ausgewogener als der von Nicht-Vegetriern.
Hier ein link zu einer Vitamitabelle Aus dieser ist zu ersehen in welchen Lebensmitteln das jeweils Angegebene Vitamin vorkommt.
Die vegetarische Ernährung bietet eine große Auswahl an leckeren Rezepten
Zutaten dafür findet man in jedem Bio-Markt oder auch in Reformhäusern (mittlerweile bieten auch viele Supermärkte wie zum Beispiel Edeka vegetarische Produkte an). Oder man bestellt ganz einfach über das Internet bei alles-vegetarisch.de
Letztendlich ist mir egal aus welchem Grund sich jemand für eine vegetarische Ernährung entscheidet. Sei es aus moralischen, gesundheitlichen, religiösen oder sonst welchen Überzeugungen, hauptsache er macht es.
Hauptsache wir machen es!
Und so bin ich Vegetarierin geworden…
schon das öffteren hatte ich darüber nachgedacht ganz auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Jedoch hatte ich den richtig festen Entschluss mich vegetarisch zu ernähren immer wieder hinausgeschoben. Dann, eines schönen Unterrichtstages in der Schule – wir hatten gerade Ernährungslehre – habe ich mir ganz fest vorgenommen das nie, nie wieder ein Lebewesen sterben soll, weil ich hunger habe. An diesem Tag war unser Unterrichtsthema: Vegetarische Lebensweise (wir sahen einen schrecklichen Film über Tiertransporte und im Anschluß sahen wir ein paar Interviews von u.a. Hochleistungsportlern – darunter ein mehrmaliger Olympia-Sieger – die von sich und ihrer vegetarischen Lebensweise erzählten). Mit einem ganz neuen, wunderbaren Gefühl habe ich an einem Tag im März 1997 den (Schul-)Weg nach Hause angetreten – als Vegetarierin!











