Heute beginnt die 56. Berlinale. tagesschau.de stellt dazu die folgende Frage:
Die Klagen sind bekannt: Hohe Preise, schlechte Filme, mangelnder Service. Die Branche rätselt: Wie kann sie die Zuschauer zurückgewinnen?
Wie genau muß man es “der Branche” noch erklären? Natürlich gibt es wieder die üblichen Erklärungen:
Knapp 40 Prozent der Kinogänger, die regelmäßig, aber selten ins Kino gehen, fühlen außerdem von der Machart der heutigen Filme nicht angesprochen. Auch störende Werbung und mangelnde Sauberkeit werden als Hinderungsgründe genannt. 38 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie bewusst auf den Kinobesuch verzichtet haben, um sich den Film später auf DVD oder Video anzusehen.
Letzteres betrifft nicht nur die ehemalige Kernzielgruppe der Kinogänger bis 25 Jahre, die sich mittlerweile sowieso lieber Raubkopien brennt.
Wobei wieder am Problem vorbeigeschaut wird: Hohe Preise, schlechte Filme, mangelnder Service.
Ich glaube schon, daß die Raubkopien abnehmen würden, wenn Preise sinken, Filme besser werden und die verdreckten Kinos gesäubert und mit freundlichem Personal versehen werden würden. Denn die Kino-Atmospähre läßt sich keinesfalls zuhause nachstellen.











