Sommerzeit: Das Märchen vom Energiesparen

In der kommenden Nacht werden die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt: der Beginn der Sommerzeit. Sie wird am letzten Sonntag im Oktober wieder beendet. Zuletzt wurde sie 1980 gleichzeitig in beiden deutschen Staaten eingeführt, nachdem Frankreich sie 1973 als reaktion auf die Ölkrise eingeführt hat.
Immer wieder ist davon die Rede, daß die Sommerzeit hilft, Energie zu sparen. Da es abends eine Stunde länger hell bleibt, wird auch die elektrische Beleuchtung erst eine Stunde später benötigt. Aber dummerweise wird es ja morgens auch eine Stunde später hell. Zwar wird dadurch nicht mehr Energie für die Beleuchtung benötigt, durch das frühere Aufstehen wird allerdings mehr an Heizenergie genutzt. Somit wird also abends ein wenig Strom für Licht gespart, hingegen aber ein vielfaches an Energie für Wärme verbraucht.

Das ursprünglich verfolgte Ziel der Energieeinsparung konnte durch die Sommerzeit laut Expertenaussagen in Deutschland nicht erreicht werden. Demnach fällt die Energiebilanz sogar negativ aus, da durch das verschobene Aufstehen die Heizperiode verlängert wird und allerlei Aufwände für die Umstellungsprozeduren anfallen.

Quelle: wikipedia.de

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