| If you can read this, thank your sysadmin
Zum siebten Mal wird heute, am letzten Freitag im Monat Juli, der Sysadmin-Day gefeiert. Damit ist heute der Tag, an dem Anwender den Sysadmins danken sollen, daß “der Drucker druckt, das Netzwerk netzt und der Rechner rechnet“. Wer tatsächlich feiern will fährt heute Abend einfach nach Hamburg, zur deutschen Sysadmin-Day-Party. |
Die BILD-Zeitung hat allem Anschein seit einigen Jahren mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen. Laut der offiziellen Auflagenstatistik des IVW verlor BILD innerhalb eines Jahres mehr als 160.000 tägliche Käufer – seit 1998 sind es mehr als eine Millionen, seit 1983 sogar um fast 2 Millionen Leser.
Einen Grund für den Rückgang kann man nur erahnen – ob es an der massiven Kritik und Richtigstellung von BILDblog.de liegt oder an den seit der EURO-Einführung gestiegenen Preise um 100%. Allerdings muß dabei berücksichtigt werden, daß BILD schon vor dem Euro oder dem Blog Leser verloren hat.
Wenn man jedenfalls eine ähnliche Technik wie BILD anwendet, und einfach aktuelle Zahlen hochrechnet, kommt man zu dem Ergebnis, daß es im Jahr 2032 niemanden mehr geben wird, der die BILD-Zeitung liest.
| Das wohl bekannteste Projekt für verteiltes Rechnen ist das am 17. Mai 1999 gegründete SETI@Home. Es entstand aus dem am 20. November 1984 gegründetem SETI-Institut (Search for Extraterrestrial Intelligence). | ![]() |
SETI@Home betreibt kein eigenes Radioteleskop. Im Gegensatz zur häufigen Darstellung der Medien mietet es sich auch nicht zu bestimmten Zeiten ein solches, sondern hat ein Radioteleskop, das astronomischen Beobachtungen dient, mit einem zusätzlichen Empfänger ausgerüstet. Somit sammelt das SETI@Home Projekt Radiosignale, während das Teleskop andere wissenschaftliche Beobachtungen macht. Die Auswertung dieser Daten übernimmt dann die SETI@Home Gemeinde, die mittels der BOINC-Software die Auswertung vornimmt.
Laut wikipedia.de verfügt SETI@Home zur Zeit theoretisch über mehr als 200 TeraFLOPS Rechenleistung und ist somit etwa doppelt so leistungsfähig wie der aktuell schnellste Supercomputer. Seit dem Start des Projektes hat die Gemeinde mit ca. 2,3 Millionen Jahren Rechenzeit etwa 1,9 Milliarden Ergebnisse erbracht.
| Früher gab es mal riesige Computer um ganz spezielle Aufgaben zu errechnen. Heute hat jedermann zuhause einen leistungsfähigeren PC stehen, verglichen mit einem Großrechner von vor 20 Jahren. Daher sind einige Leute auf die Idee gekommen, nicht einen neuen, größeren (und teureren) Großrechner zu kaufen, sondern die ganze Arbeit einfach von vielen Home-Usern erledigen zu lassen. Das spart dem Projekt viel Geld und bringt tatsächlich schneller die Ergebnisse. | ![]() |
Die Leser von Slashdot konnten in den vergangenen Wochen 10 Fragen zusammentragen, die der Stimme von Fry aus Futurama, Billy West, gestellt wurden. Die Fragen sind dabei Slashdot-typisch witzig (funny) oder ernsthaft (interesting).
Seit Mittwoch sind seine Antworten auf Slashdot zu lesen.
H.D. Moore, Metasploit-Entwickler und Änhänger einer Full-Disclosure-Politik, hat auf seinem Blog den Juli als Monat der Browser-Bugs ausgerufen. An jedem Kalendertag im Juli will Moore einen Browserfehler offenlegen.
Moore hatte bereits in der Vergangenheit besonders häufig Bugs in den bekannte Browsern, besonders im Internet Explorer, festgestellt und veröffentlicht. Die ersten zwei Sicherheitslücken betreffen ActiveX-Komponenten des IE. Laut eigener Aussage wurden beide Lücken im März an Microsoft gemeldet.
Die freie Community reagiert offensichlich schneller; der Bug von Montag (MoBB #4) betrifft Mozilla Firefox, allerdings nur bis Version 1.0.5.2. Nachdem nur drei Personen diesen Fehler den Programmierern bei Mozilla gemeldet hatten, wurde er in der Version 1.0.5.3 behoben.