Linux bietet eine sehr schöne Möglichkeit die Nutzung des Swap’s direkt zu beeinflussen. Der Kernel kann angewiesen werden, Programme die zwar noch laufen, aber nur wenig benötigt werden, aus dem RAM in den Swap zu schreiben, um somit den Hauptspeicher wieder frei zu geben.
Zum tunen muß man lediglich eine Zahl zwischen 0 und 100 per echo in die virtuelle Datei /proc/sys/vm/swappiness hineinschreiben. Je höher die gewählte Zahl, desto mehr wird Linux swappen. Standardmäßig ist der Kernel auf einen Wert von 60 eingestellt. Kernel 2.6-Maintainer Andrew Morton sagte in einem Interview, er habe sein swappiness auf 100 stehen:
“My point is that decreasing the tendency of the kernel to swap stuff out is wrong. You really don’t want hundreds of megabytes of BloatyApp’s untouched memory floating about in the machine. Get it out on the disk, use the memory for something useful.”
Hier waren die Stadtplaner wohl etwas einfallslos was die Strassennamen betrifft.

Heute ist mal wieder ein Freitag, der 13. Grund genug für viele Abergläubische zu vorsichtig zu sein, dabei zuviele kleine Pannen zu sehen und alles auf das heutige Datum zu schieben. Zumal der heutige Freitag, der 13. eine “XXL”-Variante eines Freitag, den 13. ist. Ist doch heute der 13.10.2006. Zieht man aus diesem Datum die Quersumme erhält man schon wieder die 13.
Laut Statistik ist allerdings nichts gefährliches an diesem Datum. Psychologen sprechen von Triskaidekaphobie wenn jemand Angst vor der Zahl 13 hat. Zudem ist die Angst vorm Freitag, den 13., kein traditioneller Aberglaube, sondern stammt eher aus dem ersten viertel des vergangenen Jahrhunderts.
Spanier, Griechen und Laterinamerikaner haben übrigens eher vor einem Dienstag, den 13. Angst, Italiener vor einem Freitag, den 17.
An fast jedem öffentlichem See findet man Schilder “Enten nicht füttern”. Halten sich die wenigsten dran, die armen Enten, also wirklich, ausserdem ist das ja nur ein bisschen Toasbroat…
Kaum einer dieser “Tierfreunde” ahnt jedoch, was dieses füttern alles für Konsequenzen haben kann. Singvögel zum Beispiel, die sich über die Leckerbissen aus alten Brötchen und Toast hermachen, können mit dieser Nahrung den Nachwuchs nicht erhähren. Dieser ist meißtens auf Insekten als Nahrung angewiesen. In der Folge verhungern oftmals die Kleinen.
Schlimmeres ist neulich im Ruhrgebiet passiert. In einem großen See sind sämtliche Fische gestorben. Nachdem zunächst von einer vorsätzlichen Vergiftung oder übermäßigem Pestizideinsatz ausgegangen wurde, hat sich nun herausgestellt, daß übereifrige Tierfreunde der Grund für das Fischsterben waren.
Diese hatten im heißen Sommer immer wieder die Vögel auf dem See mit Brot gefüttert. Vieles von dem Brot war auf den Grund des Sees gesunken und wurde nun nach zersetzt. Die dabei im Wasser entstandenden Stoffe haben letzendlich zum großen Fischsterben im See geführt.
heise.de berichtete über eine neue Art von geknackten Geldautomaten. Statt das Gerät gewaltsam zu entleeren hat wohl jemand bereits Mitte September den Automaten ganz einfach umprogrammiert – so daß das Gerät nur 5 $ abbuchte aber 20 $ herausrückte.
Das ganze war nur möglich, weil die Betreiber der Automaten die Standardkennwörter der Geräte nicht geändert hatten. Eigentlich ein grob fahrlässiges Verhalten, da die Anleitungen problemlos im Internet gefunden werden können. Laut Aufsteller sind mehr als 200.000 Geräte von diesem Problem Blödheit-der-Aufsteller betroffen – eine Umstellung soll noch Monate dauern. Bis dahin können vielleicht noch viele Geräte um viel Geld erleichtert werden. Ein großes Risiko den oder diejenigen zu finden gibt es auch nicht – schließlich gibt es in den Vereinigten Staaten auch sogenannte prepaid Kreditkarten, die überall anonym gekauft werden können.