An fast jedem öffentlichem See findet man Schilder “Enten nicht füttern”. Halten sich die wenigsten dran, die armen Enten, also wirklich, ausserdem ist das ja nur ein bisschen Toasbroat…
Kaum einer dieser “Tierfreunde” ahnt jedoch, was dieses füttern alles für Konsequenzen haben kann. Singvögel zum Beispiel, die sich über die Leckerbissen aus alten Brötchen und Toast hermachen, können mit dieser Nahrung den Nachwuchs nicht erhähren. Dieser ist meißtens auf Insekten als Nahrung angewiesen. In der Folge verhungern oftmals die Kleinen.
Schlimmeres ist neulich im Ruhrgebiet passiert. In einem großen See sind sämtliche Fische gestorben. Nachdem zunächst von einer vorsätzlichen Vergiftung oder übermäßigem Pestizideinsatz ausgegangen wurde, hat sich nun herausgestellt, daß übereifrige Tierfreunde der Grund für das Fischsterben waren.
Diese hatten im heißen Sommer immer wieder die Vögel auf dem See mit Brot gefüttert. Vieles von dem Brot war auf den Grund des Sees gesunken und wurde nun nach zersetzt. Die dabei im Wasser entstandenden Stoffe haben letzendlich zum großen Fischsterben im See geführt.











