Linux Swap tuning

Linux bietet eine sehr schöne Möglichkeit die Nutzung des Swap’s direkt zu beeinflussen. Der Kernel kann angewiesen werden, Programme die zwar noch laufen, aber nur wenig benötigt werden, aus dem RAM in den Swap zu schreiben, um somit den Hauptspeicher wieder frei zu geben.

Zum tunen muß man lediglich eine Zahl zwischen 0 und 100 per echo in die virtuelle Datei /proc/sys/vm/swappiness hineinschreiben. Je höher die gewählte Zahl, desto mehr wird Linux swappen. Standardmäßig ist der Kernel auf einen Wert von 60 eingestellt. Kernel 2.6-Maintainer Andrew Morton sagte in einem Interview, er habe sein swappiness auf 100 stehen:

“My point is that decreasing the tendency of the kernel to swap stuff out is wrong. You really don’t want hundreds of megabytes of BloatyApp’s untouched memory floating about in the machine. Get it out on the disk, use the memory for something useful.”

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Eine Antwort auf Linux Swap tuning

  1. Richy sagt:

    Ein paar weitere Infos dazu findet man im Gentoo-Wiki.

    http://gentoo-wiki.com/FAQ_Linux_Memory_Management#Swappiness_.282.6_kernels.29

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