Gerichtliche Strafe bei schwachen Kennwörtern

Ab sofort kann jeder, der ein schwaches Kennwort verwendet (oder ein starkes welches erraten wurde), gerichtlich belangt werden.

Hintergrund: Der BGH hat heute in einem Urheberrechtsfall gegen einen eBay-Anbieter entschieden, dessen Frau ohne sein Wissen Schmuckstücke auf eBay versteigert hat. Da Sie dabei den Namen des Herstellers genannt hatte, hatte dieser den eBay-Anbieter auf Unterlassung verklagt.

Aus der Pressemitteilung des BGH heisst es dazu:

Benutze ein Dritter ein fremdes Mitgliedskonto bei eBay, nachdem er an die Zugangsdaten dieses Mitgliedskonto gelangt sei, weil der Inhaber diese nicht hinreichend vor dem Zugriff Dritter gesichert habe, müsse der Inhaber des Mitgliedskontos sich so behandeln lassen, wie wenn er selbst gehandelt hätte.

Das Urteil ist leider noch nicht online, wenn das dort jedoch genauso dämlich formuliert ist, sollte besser jeder demnächst 3x täglich alle seine Accounts auf Mißbrauch prüfen …

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