Bevor demnächst dank Roland Emmerich wieder Weltuntergangsfanatiker durch das Netz wandern, hier ein kleiner Hinweis:
Roland Emmerich bezieht sich bei seinem Film 2012 unter anderem auf den Kalender der Maya, welcher angelich im Dezember 2012 “abläuft” (oder so). Dies ist jedoch völliger Quatsch (aka “fiktion”).
Der Maya-Kalender verwendet in der sogenannten Langen Zählung ein Rundensystem, welches ein modifiziertes 20er System verwendet. Dieser Kalender beginnt (bzw. begann) jedoch nicht bei 0.0.0.0.0 oder 1.0.0.0.0, sondern bei 13.0.0.0.0. (3114 v Chr). Da das Rundensytem bis 20 geht, wurde 1.0.0.0.0 im Jahre 2720 v Chr erreicht. Zwar wird 13.0.0.0.0 im Dezember 2012 erneut erreicht, allerdings war dieses Datum 3114 v Chr laut dem “normalen” Maya-Kalender 4 Ahau 8 Cumku, im kommenden Jahr 2012 n Chr 4 Ahau 3 Kankin.
Alles klar soweit?
Gerade frisch im Kino: Wil Smith als Robert Neville in der gleichnamigen Verfilmung von Richard Mathesons Science-Fiction / Horror Roman aus dem Jahr 1954.
Die erste Verfilmung des Romanes hieß The Last Man On Earth mit Vincent Price in der Hauptrolle. Der Originalfilm kann unter anderem offiziell bei publicdomaintorrents.com via Bittorrent heruntergeladen werden.
Bereits gestern ist der Schöpfer der bekanntesten Cartoonfiguren Tom und Jerry, Die Jetsons und Scooby Doo im Alter von 95 Jahren gestorben.
Joseph Barbera gründete zusammen mit William Hanna 1955 die Hanna-Barbera-Studios, die die bekannten Cartoons produzierten.
Am 21. Juli 1999 kündigte Bungie Studios zusammen mit Steve Jobs auf der Macworld die Veröffentlichung eines neuen Computerspiels – Halo – für Windows und Mac OSX für Mitte 2000 an. Mitte 2000 jedoch kaufte Microsoft Bungie Studios auf und damit wurde Halo mehrfach verschoben – bis es dann Ende 2001 tatsächlich veröffentlicht wurde.
Und wie bei “Täglich grüsst das Murmeltier” bekommen wir nun ein neues Deja-Vu. Anfang 2005 wurde beschlossen, das Spiel Halo zu verfilmen. Als Kinostart wurde Mitte 2007 angekündigt. Mittlerweile haben wir schon Ende 2006 und gerade wurde bekannt gegeben, daß die Filmproduktion erstmal eingefroren wurde. Nach dem Spiel kommt also auch der Film – verspätet.
Der mit Hilfe der freien 3D-Modellierungssoftware Blender erzeugte Film Elephants Dream ist ab sofort zum download (z.B. Bittorrent) verfügbar.

In etwas mehr als nur 7 Monaten hat ein Team aus 6 Künstlern zusammen mit Montevideo und der gemeinnützigen Blender Foundation den freien Kurzfilm Elephants Dream fertiggestellt. Der Kurzfilm wurde mit der 3D-Software Blender animiert, modelliert und gerendert.
Da die kompletten Produktionsdaten zum Film frei verfügbar sind kann man Elephants Dream wohl den ersten Open Source Animationsfilm nennen.
Filme die man sich nie ansehen würde, es dann aus irgendeinem Grunde doch tut und sie dann ganz große Klasse findet…
Stage Beauty mit Billy Crudup (Ned Kynaston) und Claire Danes (Maria) in den Hauprollen ist ein solcher Film für mich.
Bei einem gemeinsamen Kinobesuch mit meiner Freundin Jessica (nachdem wir uns dann endlich auf einen Film geeinigt hatten) erlebte ich in einem bis auf uns zwei leeren Kinosaal diesen großartigen Film.
Inhalt:
Wir schreiben die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts und auf englischen Bühnen sind ausschließlich Männer erlaubt. Maria ist die Garderobiere des berühmtesten Schauspielers seiner Zeit – Edward ‘Ned’ Kynaston, der vor allem durch seine Verkörperung der Desdemona in Shakespeares “Othello” zu Starruhm gelangte. In Maria hat Ned nicht nur eine glühende Verehrerin, sondern auch eine heimliche Nachahmerin gefunden.
Da Frauen per königlichem Gesetz das Spielen verboten ist, ‘borgt’ sie sich die verschwenderischen Kleider von Kynaston und tritt heimlich in einer zwielichtigen Schenke auf – mit großem Erfolg. King Charles II ist derweil der klassischen Theaterinszenierungen müde, zumal niemand auf seinen Vorschlag eingeht, “Othello” mit ein paar Späßen aufzulockern. Mit ein bisschen Nachhilfe von seiner kecken, theaterbegeisterten Mätresse Nelly Gwyn entscheidet er, dass ab sofort nur noch ‘echte’ Frauen auf der Bühne Frauen verkörpern sollten.
So muss Ned Kynaston buchstäblich über Nacht die Bretter, die für ihn die Welt bedeuten, verlassen und Maria wird der neue Star am Theaterhimmel. Vom Rampenlicht ausgeschlossen, scheint Ned den Boden unter seinen Füßen zu verlieren, bis Maria ihn sucht und auf die Bühne zurückbringt …
So langweilig wie sich die Story für manchen anhören mag, Stage Beauty ist ein wahnsinnig guter Film mit einem besonders fesselndem Schluß.
Der kommende Film zu Microsoft‘s X-Box-Zugpferd Halo wird unter Linux produziert.
Peter Jackson Firma Weta Digital, die für die Post-Produktion zuständig sein wird, betreibt einen Linux-Cluster mit 1.000 Blade-Servern, der auch schon für die Post-Produktion von Herr Der Ringe und King Kong genutzt wurde.