Hier zulande bringen die “Talentshows” im Fernsehen nicht wirkliche Stars heraus. Klar, alle sind ein, zwei Jahre in den Charts. Fast alle verschwinden dann aber auch wieder von der Bühne oder landen auf irgendwelchen Gewinnspiel-Sender.
Paul Potts wird das wohl nicht passieren. Der Handyverkäufer aus South Wales in England versuchte zwischen 1999 und 2003 vergeblich seinen Traum als Opernsänger zu erfüllen. Als seine Schulden zu groß wurden gab er alle Versuche auf und suchte sich einen Job. Als Handyverkäufer versuchte er es 2007 erneut in der Britischen Talentshow Britain’s Got Talent von Simon Cowell des Senders ITV.
| “Weird Al” Yankovic, Autor des Films UHF und Lieder-Parodist hat mal wieder einen |
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Seit ein paar Jahren fördert das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) einen Anonymisierdienst namens AN.ON – Anonymität.Online. Zusammen mit der in Java geschriebenen Client-Software JAP ist es damit möglich, über einen lokalen Proxy diesen Anonymisierdienst zu nutzen.
Was bedeutet Anonymität? Wikipedia meint dazu:
Die Anonymität (griechisch ανόνυμος = namenlos) ist das In-Erscheinung-Treten, ohne seine Identität preiszugeben.
Wikipedia
Ein Anonymisierdienst im Internet wäre also ein System oder Anbieter, der die Identität eines Dienst-Nutzers verschleiert. Natürlich müsste dieser Dienst die Identität des Nutzers auch gegenüber dem Dienst verschleiern, sonst wäre ja keine Anonymität mehr gewährleistet.
AN.ON hat jedoch laut dieser Pressemitteilung eine eine technische Möglichkeit vorgesehen, die im Fall einer rechtlichen Anordnung nach der Strafprozessordnung kurzfristig für bestimmte verdächtige Adressen die Kommunikation mitloggen kann. Ein Anonymisierdienst, der die Kommunikation des Nutzers mitloggen kann, ist jedoch kein Anonymisierdienst mehr.
Zudem wird an einem Gesetz gebaut, das eine vorbeugende Überwachung ermöglicht. Diese vorbeugende Überwachung zusammen mit einem von wenigen kontrolliertem Dienst, welcher unter dem Deckmantel der Anonymität betrieben wird, gaukelt den Anwendern eine nicht mehr garantierbare Sicherheit vor.
Die BILD-Zeitung hat allem Anschein seit einigen Jahren mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen. Laut der offiziellen Auflagenstatistik des IVW verlor BILD innerhalb eines Jahres mehr als 160.000 tägliche Käufer – seit 1998 sind es mehr als eine Millionen, seit 1983 sogar um fast 2 Millionen Leser.
Einen Grund für den Rückgang kann man nur erahnen – ob es an der massiven Kritik und Richtigstellung von BILDblog.de liegt oder an den seit der EURO-Einführung gestiegenen Preise um 100%. Allerdings muß dabei berücksichtigt werden, daß BILD schon vor dem Euro oder dem Blog Leser verloren hat.
Wenn man jedenfalls eine ähnliche Technik wie BILD anwendet, und einfach aktuelle Zahlen hochrechnet, kommt man zu dem Ergebnis, daß es im Jahr 2032 niemanden mehr geben wird, der die BILD-Zeitung liest.
Der mit Hilfe der freien 3D-Modellierungssoftware Blender erzeugte Film Elephants Dream ist ab sofort zum download (z.B. Bittorrent) verfügbar.

In etwas mehr als nur 7 Monaten hat ein Team aus 6 Künstlern zusammen mit Montevideo und der gemeinnützigen Blender Foundation den freien Kurzfilm Elephants Dream fertiggestellt. Der Kurzfilm wurde mit der 3D-Software Blender animiert, modelliert und gerendert.
Da die kompletten Produktionsdaten zum Film frei verfügbar sind kann man Elephants Dream wohl den ersten Open Source Animationsfilm nennen.
Ein schöner Spruch von Dieter Nuhr lautet: “Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.”
Leider haben die Innenminister der CDU/CSU diesen Ratschlag nicht beherzigt. Die haben nämlich vor kurzem ein Verbot von “Killerspielen im Internet” gefordert – ohne zu überlegen, daß sowas 1. garnicht möglich ist, 2. eine Zugriffskontrolle mit modernen Spielekonsolen bereits realisiert ist und 3. die Innenminister für dieses Thema überhaupt nicht zuständig sind.
Schließlich liegt der Jugendschutz beim Familienministerium, nicht beim Innenministerium. Aber Hauptsache, die Mitarbeiter haben mal was gesagt. Sonst behauptet nachher noch jemand, die würden garnicht arbeiten.
Insidern war es schon länger bekannt: Eine wirkliche Flatrate gibt es in Deutschland tatsächlich nicht. Immer wieder werden Power-User von den großen Anbietern entweder gekündigt, oder genötigt das Unternehmen zu verlassen – und nie wieder zu kommen.
Nun hat auch endlich eine bekanntere Einrichtung Wind davon bekommen: das ARD-Magazin plusminus hat in seiner Ausgabe vom 24.01. über die leeren Versprechungen der DSL-Anbieter berichtet. Und damit sind auch endlich die Verbraucherzentralen aufgewacht und haben mit Abmahnungen gegen die Anbieter begonnen