Einen sehr guten Beitrag zur Videokodierung mit transcode habe ich neulich bei pilgerer gefunden. Die wichtigsten Punkte habe ich hier mal aufgelistet:
Encoding VCD (352×288) (PAL)
VCD Spezifikation: Video MP2, 44100 Hz, 224 kBits/s, Stereo Audio MPEG-1, 352×288, 1152 kBits/s CBR
# transcode -i test.avi -V -y mpeg2enc,mp2enc -F 1 -Z 352×288 -E 44100 -b 224 -o test
Es werden zwei seperate Dateien estellt, .m2v enthaelt den MPEG Video Stream und .mpa den Audio Stream. Die Bedeutungen der einzelnen Optionen kann der interessierte Leser in der jeweiligen Man-Page nachschlagen.
Um daraus ein MPG zu erzeugen werden die beiden Streams mittels MPLEX wieder zusammen gefuegt.
# mplex -f 1 -o test.mpg test.m1v test.mpa
Encoding SVCD (480×576) (PAL)
SVCD Spezifikation: Audio MP2, 44100 Hz, 32-384 kBits/s, Stereo Video MPEG-2, 480×576, up to 2600 kBits/s VBR
# transcode -i test.avi -V -y mpeg2enc,mp2enc -F 4 -Z 480×576 -E 44100 -b 128 -o test
Um die Performance des Encodings zu steigern kann z.B. die Bildgroesse herab gesetzt werden. Dies geht allerdings auf Kosten der Qualitaet. Der Abschnitt der Option -B in der Man Page zu transcode liefert die benoetigen Detailinformationen dazu.
# mplex -f 4 -o test.mpg test.m2v test.mpa
Evtl. ist es notwendig SVCDs einer bestimmten Groesse zu erstellen, da diese sonst nicht auf einen 700MB Rohling gebrannt werden koennen. MPLEX beginnt jedesmal mit einer neuen Output Datei wenn ein Sequenze Break erreicht wird. Eine kleine Modifikation im Namen der Output Datei veranlasst MPLEX dazu, bei jedem Sequenz Break eine neue Ausgabedatei zu beginnen. Die Ausgabedateien werden aufsteigend durchnummeriert.
# mplex -f 4 -o test%d.mpg test.m2v test.mpa