Bio-Lebensmittel oder Wer überhaupt von Studien profitiert

Einige Medien, unter anderem der Focus, haben gestern einen Bericht über eine “Meta-Studie” der Universität Stanford veröffentlicht. Schnell wird in dem Artikel aus einer Studie eine einfache Analyse, die lediglich mehrere Studien unter die Lupe genommen hat. Weiter noch – es wurde lediglich über einen sehr kleinen Zeitraum “von wenigen Tagen bis 3 Jahre” Studien in Betracht gezogen. Dabei ist gerade bei dem Thema “Sind Bio-Lebensmittel gesünder” eine Langzeitbetrachtung interessant. Genauso könnte man eine 3-jahres-Studie über die gesundheitlichen Folgen eines neuen Industriebetriebes machen. Bringt’s was? Eben.

Zudem hat sich bei mir die Aussagekraft von Studien amerikanischer Universitäten sehr stark relativiert. Aufgrund privater Umstände musste ich mich näher mit Studien, Ergebnissen und Vergleichen amerikanischer und europäischer Unis beschäftigen. Das Ergebnis war für mich sehr überraschend: Im Bereich Studien hinken uns die US-Amerikaner um bis zu 20 Jahre hinterher. Interessant ist es lediglich, daß in den USA Studien und Forschungen schneller genehmigt werden, als es in Europa der Fall ist. In meinem Fall jedoch wurde mir von Professoren und Doktoren immer wieder unabhängig voneinander mitgeteilt, daß “gerade die Amis so weit sind, wie wir in den 80er Jahren waren”. Und alles was ich persönlich auf entsprechenden Seiten entdeckt habe (.edu), hat das bestätigt.

Was ich damit sagen will? Daß diese Meta-Analyse (denn mehr war es ja nicht) absolut nichts aussagt (3 Jahre? Haha) und auch nicht aussagekräftig ist. 

Aber eine neue schöne Meldung für das Sommerloch – so schön daß sogar die Bild sie mit schönen Fotos (vielleicht auch mit etwas Text) abgedruckt hat.