Arktische Forschung wegen Klimawandel abgebrochen

Das Wissenschaftsteam des kanadischen Forschungs-Eisbrechers CCGS Admunsen hat die erste Etappe der Expedition 2017 aufgrund durch den Klimawandel verursachten Bewegungen des arktischen Meereises abgesagt.

Die Forscher untersuchen seit 2003 die Auswirkungen des Klimawandels und der Ressourcenentwicklung auf arktische Meeres- und Küstenökosysteme. In diesem Jahr hat es die Logistik des Unternehmens zwar geschafft, ganze 6 Tage vor dem Zeitplan startklar zu sein – leider war aber noch weit mehr Unterstützung notwendig. Managementprobleme innerhalb der Flotte sowie unzureichende alternative Schiffe haben letztendlich dazu geführt, dass das Wissenschaftsprogramm aufgrund erheblicher Sicherheitsbedenken gestrichen wurde.

Letztendlich wurde damit ein Projekt zur Untersuchung des Klimawandels aufgrund des Klimawandels abgebrochen.

Dr. David Barber, Expedition Chief, stellte fest dass “Klimabedingte Veränderungen im arktischen Meereis nicht nur seine Ausdehnung und Dicke verringern, sondern auch seine Mobilität erhöhen, was bedeutet, dass die Eisbedingungen wahrscheinlich variabler werden und schwere Bedingungen wie diese häufiger auftreten werden.”