DSM und JDownloader

Wem der Umfang von Synology’s Download Station nicht genug ist landet sehr schnell beim JDownloader. Das Programm ist vielen vom normalen PC her bekannt und kann dank Java auf nahezu allen Beitrbssystemen verwendet werden.

Voraussetzung ist damit natürlich zunächst Java auf DSM – dies kann über das Paketzentrum installiert werden und sollte direkt im Anschluß aktualisiert werden. Ein Update ist recht einfach möglich – nach der Installation im Paketzentrum Java öffnen. Die aktuellste Java-Version gibts über Oracle zum Download.

Die JDownloader-App kann ebenfalls über das Paketzentrum installiert werden – natürlich nicht offiziell. Hier sind Drittanbieter-Quellen notwendig, ein Anbieter ist zum Beispiel https://spk.netzbaer.de. Damit die Installation klappt muß noch in den Einstellungen für das Paketzentrum die Glaubwürdigkeit für andere Quellen erlaubt werden.

Um nun noch auf JDownloader zugreifen zu können benötigt man noch ein Konto bei my.jdownloader. Während der Installation von JDownloader auf DSM werden diese Informationen abgefragt.

Last but not least – wenn man viele Downloads plant passiert es über diesen Weg recht schnell, dass die DSM-Systempartition voll läuft. Ergebnis ist, daß eine Anmeldung an DSM nicht mehr möglich ist und im schlimmsten Fall sogar eine der grundlegenden DSM-Konfigurationen beschädigt werden. Die Überraschung ist da, wenn beim nächsten Neustart nicht die DSM-Oberfläche sondern der Migrationsassistent erscheint.

Filesystem 1K-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/sda1 1998672 1982288 0 100% /
none 507380 0 507380 0% /dev
/tmp 511816 1036 510780 1% /tmp
/run 511816 1568 510248 1% /run

Eine echte Lösung gibt es nicht – entweder man löscht die Logdaten regelmäßig manuell, oder man schickt sie direkt ins “nichts”:

rm /var/log/JDownloader.log

ln -sf /dev/null /var/log/JDownloader.log

Mit diesen Kommandos werden die aktuellen JDownloader-Logdaten gelöscht und keine weiteren Logdaten vorgehalten. Es ist zu empfehlen nach einem etwaigen Update von JDownloader zu prüfen, ob /var/log/JDownloader.log weiterhin ein symlink zu /dev/null ist – im Zweifelsfall einfach die obigen Kommandos erneut ausführen.