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Athena: Windows-Malware von der CIA 

Wikileaks hat heute wieder einmal Informationen im Rahmen der Vault7-Serie veröffentlicht. Dieses mal geht es um eine malware der CIA.

Windows XP bis Windows 10

Athena ist ein Implantat – der CIA-Ausdruck für malware – das alle Windows Versionen von XP bis Windows 10 befallen und attackieren kann. Dabei ist das Programm nach aktuellen Informationen extrem flexibel. Es ist sowohl möglich das Athena rein im Hauptspeicher arbeitet, als auch eine Schnittstelle zu einem command & conquer nutzt oder einen offline-modus verwendet.

Athena arbeitet nach den Unterlagen mit einem Programm Namens Hera zusammen – zu diesem sind bisher noch keine Details bekannt.

NSA: Angst vor den ShadowBrokers

Allem Anschein nach hat die NSA bereits in der Vergangenheit Angst vor der Hacker-Gruppe ShadowBrokers. Nach einem Bericht bei heise.de hatte die NSA die Firma Microsoft bereits sehr frühzeitig nach der ersten Veröffentlichung von teilen der geleakten Daten über die Eternal-Blue Lücke informiert. Nur so war es Microsoft letztendlich möglich, die Lücke innerhalb weniger Tage nach der endgültigen Veröffentlichung zu schließen.

Offensichtlich wurde die Lücke über mehr als 3 Jahre vor der NSA aktiv genutzt um unberechtigterweise in Windows-Systeme weltweit einzubrechen. Da die Lücke nicht exklusiv der NSA gehört konnten somit möglicherweise auch andere Geheimdienste oder Hacker über eben die selbe Lücke auf die Rechner zugreifen.

Da die Hacker im kommenden Monat weitere Dokumente veröffentlichen wollen kann man vermuten, dass die NSA bereits weitere unbekannte Lücken an viele Hersteller gemeldet haben – um einen weiteren Angriff wie WannaCry zu vermeiden.

NSA-Hack: Die nächsten Veröffentlichungen

The Shadow Brokers, die vor kurzem Informationen aus NSA-Dokumenten veröffentlicht haben, aus denen die WannaCry-Attacke vom letzten Wochenende hervorgegangen ist, haben möglicherweise noch viel sensiblere Daten in Händen.

In einem Post hat die Gruppe angekündigt, ein “Monatliches Datenpaket” zu veröffentlichen, welches Methoden und Programme aufzeigt um

  • Web Browser, Router, Mobilgeräte anzugreifen und zu übernehmen
  • Ausgewählte Methoden und Programme aktueller Exploits, inklusive Methoden zum Angriff auf Windows 10
  • [von der NSA] ermittelte Daten bezüglich SWIFT Provider und Zentralbanken
  • [von der NSA] ermittelte Daten betreffend Russischen, Chinesischen, Iranischen und/oder Nordkoreanischen Atomwaffen und Raketenprogramme
Unveröffentlichte Windows 10 Zero-day exploits

Die ShadowBrokers haben angeboten, alle Daten unter Verschluss zu halten, sofern eine “verantwortungsbewusste Gruppe” die Daten kauft. Nach weiteren Informationen der Gruppe soll die NSA an große Konzerne Geld zahlen, damit diese bestimmte Lücken nicht beseitigen.

TheShadowBrokers is thinking Google Project Zero is having some former TheEquationGroup member. Project Zero recently releasing “Wormable Zero-Day” Microsoft patching in record time, knowing it was coming? coincidence?
Source: ShadowBrokers

The Shadow Brokers made the screenshots available in January. The NSA supposedly realized what the Shadow Brokers had and told Microsoft. Microsoft took the unprecedented step of skipping Patch Tuesday in February and then released the SMB (Server Message Block) fix in March that was used by WannaCry and not dumped by the Shadow Brokers until April.
Source: networkworld

Wir können gespannt sein, was im Juni kommen wird …

Hinweis: Dies ist die deutsche Version des gestrigen englischen Blogs

Hacker erpressen Bell Canada

Scheinbar ist nun auch Bell.ca, der größte Kanadische Telefonanbieter, Ziel von Erpresser-Hackern geworden.

1.900.000 Addressen + 2.000 Telefonnummern veröffentlicht

Fast 2 Millionen Email-Addressen und 2.000 Telefonnummern wurden von einer unbekannten Hackergruppe veröffentlicht, die sie nach eigenen Angaben aus dem internen Netzwerk von Bell kopiert haben. Das Datenvolumen soll auch genaue Anschriften, Position in der Firma sowie weitere Informationen von mehr als 150 Mitarbeitern von Bell beinhalten.

“failed to cooperate”

Die Hacker schreiben weiter, daß Sie eine “größere Datenmenge veröffentlicht haben, da Sie nicht mit uns kooperiert haben”. Diese Information weist direkt darauf hin, daß die Hacker offensichtlich versucht haben die Daten an Bell zurück zu verkaufen.

“releasing a significant portion of Bell.ca’s data due to the fact that they have failed to cooperate with us.”

Wie schon die ShadowBrokers scheint auch diese Hackergruppe der Firma eine Art “weitere Chance” zu geben, indem behauptet wurde daß weitere sensiblere Daten bisher nicht veröffentlicht wurde.

“This shows how Bell doesn’t care for its customers safety and they could have avoided this public announcement, Bell, if you don’t cooperate more will leak :)”