Truecrypt – crashes vermeiden

Seit kurzem ist die neue Version von TrueCrypt, jetzt auch mit GUI für Linux (naja, wer’s braucht …) raus. Wer sich wieder mal (immer noch?) geärgert hat, daß TrueCrypt unter Betriebssystemen standardmäßig nur FAT für den Container anbietet – oder seine gesamte Partition damit verschlüsseln möchte – muss mit unkontrollierten Komplettabstürzen rechnen, wenn er das Dateisystem ändert. Da gewisse andere Systeme per default kein Journaling Dateisystem anbieten, tritt dort dieser Fehler natürlich nicht auf.

Denn nicht nur die alte Kernel-Modul Variante, auch die aktuelle Fuse-Userspace-Variante können das gesamte System locker herunterreissen.

Anscheinend hat TrueCrypt ein großes Problem mit ordentlichen Dateisystemen. Da bei ext3, xfs und Co. unter umständen sehr oft auf das Journal zugegriffen wird, kann dies TrueCrypt recht schnell aus dem Takt bringen. Abhilfe sieht z.B. bei ext3 so aus:

tune2fs -o journal_data_writeback /dev/loop0

(wenn TrueCrypt 5 verwendet wird und sich das Device über loop0 eingeängt hat. Dazu darf das Device natürlich noch nicht gemountet sein.)